Warum eine HundeHalterschule?

Oft ist nicht der Hund das eigentliche Problem...

Wir betrachten den Hund aus menschlichen Augen, der Antropomorphismus (bezeichnet das Zusprechen menschlicher Eigenschaften auf Tiere) macht es möglich. Man unterstellt dem Hund ein schlechtes Gewissen, er ist stur,  man denkt "der versteht jedes Wort" oder "der weiß genau, was er eigentlich machen soll" um nur einen kleinen Ausschnitt der Vermenschlichung aufzuzeigen. Damit werden wir dem Hund nicht gerecht. Er ist kein Mensch!

Unsere Vorstellung von richtig und falsch teilt er nicht. Was für uns unangenehm ist ( z.B. anogenital Kontrolle) gehört für den Hund zum guten Ton.

Grundsätzlich passen Mensch und Hund sehr gut zusammen. Hunde würden sogar den Menschen als Sozialpartner den Artgenossen vorziehen! Wir leben in ähnlichen sozialen Strukturen und wenn wir überleben wollen,sind wir auf eine funktionierende Gruppe angewiesen. Hunde und Menschen leisten Social Support (sie stehen sich bei), beide sind empathisch für ihre Gruppenmitglieder und gehen Bindungen und Beziehungen ein. Kompetenzen werden ausgelotet und Aufgaben je nach Fähigkeiten verteilt. Klare Strukturen und konsequente Regeln verhelfen uns und dem Hund dabei sich sicher und verstanden zu fühlen. Kein Hund will die Weltherrschaft ergreifen! Erhebt aber keiner in der Gruppe einen Führungsanspruch indem er auch mal Grenzen setzt und die Richtung vorgibt, dann muss ja irgendwer diesen unbesetzten Posten übernehmen. Die meisten Hunde geben diese Verantwortung jedoch gerne ab.

Ich möchte euch und euren Hunden zu einem funktionieren Miteinander verhelfen, oder Mißverständnisse gar nicht erst aufkommen lassen. Dazu Bedarf es ein Grundwissen über das Verhalten und die Kommunikation der Hunde.

Wir Menschen müssen lernen, wie wir uns unserem Hund verständlichen machen können. Da wir in erster Linie verbal kommunizieren, Hunde aber u.a. über Körpersprache, sind auch hier Mißverständnisse an der Tagesordnung.

Wer schimpfend hinter seinem Hund herläuft um ihn anzuleinen, darf sich nicht wundern, wenn der Hund flüchtet. Alles an diesem Menschen sagt dem Hund "hau ab"!

 

Manchmal tut die Wahrheit über die Beziehung/Bindung zu dem eigenen Hund auch weh, keiner möchte gerne hören, dass der Hund Angst vor seinem Halter hat, völlig überfordert ist mit ihm an der Leine, oder die Kommunikation so gar nicht funktioniert.

Die Einsicht und das Erkennen des Problems ist der erste Schritt!

Hunde sind sehr flexibel, sie leben im Hier und Jetzt.

Eine Verhaltensveränderung des Halters ist für den Hund sehr viel weniger problematisch als für den Halter selbst und wird vom Hund oftmals dankbar angenommen!


 

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